Klassenleitungsteam: Tim Albrecht, Christina Schröder

Anzahl der Kinder: 22

Drachenbauprojekt mit Frau Krüger

Nach unkomplizierter Terminabsprache kam Frau Sonja Krüger an zwei Tagen in unsere Klasse 2a, um mit beiden Klassengruppen einen Projekttag zum Thema Drachenbau und Drachenfliegen zu gestalten. Der Tag begann schon aufregend, da Frau Krügers erste Amtshandlung im Klassenzimmer darin bestand, zwei große (für sie kleine) Drachen mit Hilfe eines Gebläses als Luftskulpturen aufzublasen. Die beiden (der Barntruper Bär Barnie und ein Einhorn, das die Kinder „Lilly“ tauften) sollten für den Tag unsere Ehrengäste im Klassenzimmer sein.

Nach der offiziellen Begrüßung folgte zunächst eine sehr informative Einführung zum Thema Drachenfliegen. Darin legte Frau Krüger uns die wichtigsten Grundlagen, Sicherheitshinweise und Kniffe nahe, die für ein erfolgreiches Drachenflugerlebnis entscheidend sind. Wir lernten, wie wir die Windrichtung sicher bestimmen können, wie wir uns mit unserem Drachen zu positionieren haben, wo man Drachen steigen lassen darf und wo nicht und vieles mehr.

Dann ging es endlich mit der Gestaltung und dem Bau des eigenen Drachen los! Frau Krüger brachte alle notwendigen Materialien dafür mit, sodass die Kinder lediglich eine Schere und ihre Jaxonkreide benötigten. Der erste Schritt bestand nun darin, den eigenen Drachen zu gestalten. Dazu hatten die Kinder sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht und zum Teil sogar eigene Skizzen angefertigt. Also legten Sie motiviert mit der Gestaltung los. Es war darauf zu achten, große Motive zu wählen und kräftige Farben zu gebrauchen, damit die Drachenmotive später am Himmel auf einige Meter Entfernung noch zur Geltung kamen. Immer wieder wurde zwischendurch der Drachenroling im Klassenraum aus der Ferne betrachtet und überlegt, an welchen Stellen man ihn noch überarbeiten könnte.

Nachdem die Drachen fertig gestaltet waren, wurden die Umrisse und zwei vorgezeichnete Luftlöcher ausgeschnitten. Dabei war Partnerarbeit angesagt, da der Drachenstoff (Tyvek) sich viel besser schneiden ließ, wenn man ihn von einem Partner strammziehen ließ.      
Nun mussten die Kinder die Ecken der Drachen mit Tesafilm verstärken, wobei feinmotorisches Geschick gefragt war. Es folgten für jeden Drachen zwei Kohlefaserstäbe, welche die nötige Stabilität verliehen und ihn als sogenannten „Stabdrachen“ ausweisen. Zur Befestigung benutzten die Kinder wieder Tesastreifen.             

Anschließend durfte sich jedes Kind zwei Drachenschwänze aussuchen, die an die Unterseite des Drachen getackert wurden. Eine spannende Erkenntnis dabei war es, dass diese Schwänze nicht nur schön aussehen, sondern entscheidend für die Flugstabilität der Drachen in der Luft sind.

Den letzten Schritt zur Fertigstellung der Drachen übernahmen dann die Erwachsenen. Dazu mussten die Schnüre am Drachen angebracht und mit dem Handteil verbunden werden. Währenddessen hatten die Kinder die Gelegenheit, sich einen Kurzfilm über die Entstehung eines Großdrachens anzusehen.

Und dann war es endlich so weit! Gemeinsam ging es als krönenden Abschluss des Projekttages auf die Wiese am Hangar, wo die Kinder ihre Drachen ausprobieren konnten. Schnell wurde klar, dass auch das Drachenfliegen geübt werden muss, doch die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Einige Kinder mussten die Erfahrung machen, dass man beim Drachensteigenlassen stets die anderen um sich herum im Auge behalten muss, um sich nicht gegenseitig in die Quere zu kommen. So nutzten wir die große Fläche aus, um die Drachen dorthin zu befördern, wo sie hingehören – in die Lüfte!

Bevor wir den Rückweg zur Schule antraten, wurde noch ein gemeinsames Foto gemacht, auf dem die Kinder stolz ihre selbstgebauten Drachen präsentierten.

Wir sind dankbar und froh, dass wir in diesem von Verzicht geprägten Schuljahr nochmal als Klasse so ein Highlight erleben durften!

 

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