Besuch aus der Bezirksregierung

Jede Schule in Nordrhein-Westfalen hat Lehrpläne und Richtlinien, nach denen alle Lehrer/innen arbeiten. Die Schulleiterin ist dafür verantwortlich, dass alles richtig läuft.

Ungefähr alle 5 Jahre bekommen wir Besuch von zwei ehemaligen Schulleitern, die sich für unsere Schulqualität interessieren.

Ihr müsst euch das wie einen TÜV fürs Auto vorstellen. Das Auto ist unsere Schule, der TÜV sind die beiden Herren.

Unser Besuch kommt am 27. Juni. Er heißt Herr Rodenberg und Herr Meyer. Herrn Rodenberg haben wir schon kennen gelernt, er ist ganz nett.

Sie quartieren sich in der Siegfriedstraße im Gruppenraum im Erdgeschoss und im Schulleiterraum in der Richthofenstraße ein und besuchen uns im Unterricht. Sie interessieren sich für alle Fächer und kommen ungefähr 20-25 mal in den Unterricht. Da sie nur drei Tage bei uns sind, können sie sich nicht immer 45 Minuten, d.h. eine ganze Schulstunde anschauen. Sie bleiben nur für circa 20 Minuten im Unterricht. Das kann zu Stundenbeginn, mitten in der Stunde oder zum Stundenabschluss sein.

Herr Rodenberg und Herr Meyer haben ein Laptop dabei, das brauchen sie, um sich die Beobachtungen aufzuschreiben.

Es ist ja nicht das erst Mal, dass jemand in eurer Klasse zu Gast ist. Lasst euch also nicht stören und macht einfach mit eurer begonnenen Arbeit weiter.

Die beiden Herren interessieren sich nicht nur für den Unterricht, sondern auch für unsere Schule.

Deshalb laden sie Kinder, Eltern und Lehrer/innen zu einem Interview ein. 

12 Kinder können mitmachen, die Befragung findet am Dienstagmorgen von 8-9 Uhr im Lehrerzimmer in der Siegfriedstraße statt. Im Kinderrat beschließen wir, wer alles dabei sein wird. Überlegt vorher schon einmal im Klassenrat, wer euch vertreten sollte. Auf jeden Fall sollten eure Eltern mit der Teilnahme am Interview einverstanden sein.

Am Donnerstag, 29.06.17 erhält zuerst die Schulleitung und anschließend das Lehrerkollegium eine erste Rückmeldung. Von den Ergebnissen berichten wir euch natürlich im Kinderrat.

Nach den Sommerferien gibt es einen schriftlichen Bericht, in dem wir dann alles noch einmal nachlesen können.

Wie ihr wisst, hat jede/r von uns viele Stärken aber auch ein paar Schwachstellen, an denen wir noch weiter arbeiten können.

Über die herausgefundenen Stärken werden wir uns sehr freuen, die Tipps zur Verbesserung werden wir in Angriff nehmen.

Vielleicht hat ja auch Ferdinand Flitzer Lust von der aufregenden Woche zu erzählen?


Zwei Neuzugänge im Bildungshaus mit zwölf Beinen

Seit Mai 2017 arbeiten die beiden Therapiehunde Pebbles und Bailley in unserer Schule mit. Sie werden begleitet von zwei Sprache-Fachfrauen, Frau Wiertel und Frau Leyendecker. Sie haben in der Richthofenstraße und in der Siegfriedstraße einen Förderraum, im dem sie sich einmal in der Woche einquartieren. In 5 Therapiestunden arbeiten sie Mittwochsvormittags mit 5 Kleingruppen an besonderen sprachlichen Problemstellen.

Bis zu den Sommerferien können 14 Kinder aller Jahrgänge ihre Aussprache trainieren. Bailey und Pebbles unterstützen dabei mit ihrem ganzen Körper.

Dieses tolle Förderprogramm wird von engagierten Frauen finanziert. Sie haben sich in dem Innerwheel-Club zusammen geschlossen.  Jeder Trainingstag, der im Bildungshaus stattfindet, wird von einer anderen Dame finanziert.  Für mindestens 10 Wochen reicht das Geld.

Eine 95-jährige Clubdame hat  anlässlich ihres Geburtstages kürzlich 95 Euro gespendet, für jedes Lebensjahr einen Euro.

Wir haben ihr eine schöne Dankeschön-Karte mit 95 Herzchen geschickt und ihr noch viele schöne Lebensjahre gewünscht.

Wir wünschen den Kindern, die beim Projekt mitmachen, Spaß und Erfolg. Vielleicht gelingt es uns ja, noch mehr Erwachsene aus dem Innerwheel-Club für eine Spende zu begeistern.


Instrumente auf Achse

In Kooperation mit dem Landestheater Detmold hatten wir  fünf echte Profis zu Gast, die normalerweise im Orchestergraben musizieren. Sie haben ihr Instrument zu Hause sicher verpackt und uns in der Schule damit einen tollen Besuch abgestattet.

Aus den Instrumentenkästen kamen eine Querflöte, eine Oboe, eine Klarinette, ein Horn und ein Fagott zum Vorschein. Drei Musikerinnen und zwei Musiker haben uns ihr Instrument vorgestellt. Sie haben unglaublich schöne Musik gemacht.

Wir konnten sie in der Aula in der Richthofenstraße „hautnah“ erleben. Weil es so interessant war, haben wir auch sehr aufmerksam zugehört. Dafür hat uns das Quintett anschließend richtig gelobt. Weil wir noch so vieles wissen wollten, haben wir viel nachgefragt.

Nachher waren wir wirklich schlauer als vorher. Wir haben gelernt, dass

...die Länge des Fagottes über die Tiefe des Tones entscheidet. Je länger das Fagott,                              umso tiefer der Ton.

...es die Oboe schon mehr als 4000 Jahre gibt.

...ein Gartenschlauch mit Trichter genauso klingt wie ein Horn.

...man auf einem Strohhalm spielen kann wie auf einer Flöte.

...viele Instrumente ein Mundstück brauchen, um Töne zu erzeugen.

...das Fagott Verlängerungen für die Klappen hat, weil es so groß ist.

...sich die Jäger das Horn beim Jagen umhängen.

...die Nationalhymne von Joseph Haydn komponiert wurde.

…die Querflötenteile Klappen heißen.

...das Mundstück der Oboe zwei Blätter und das der Klarinette ein Blatt hat.

...das Horn innen immer schwarz ist(Blendschutz).

...man beim Horn ohne die Klappen verschiedene Töne blasen kann.

...man über das Blasloch blasen muss und nicht hinein.

...die Musiker im Theater im Orchestergraben spielen.

 

Zum Abschluss haben wir den Künstlerinnen und Künstlern eine warme Dusche gegeben. Hier einige Äußerungen:

 „Cool war, dass die Instrumente auseinander genommen wurden!“

„Mir haben die Musikstücke/Lieder sehr gut gefallen!“

„Peter und der Wolf war toll, weil wir das kennen und Teile erkannt haben!“

„Die älteren Instrumente und die Alltagsgegenstände als Instrumente waren cool!“

„Bitte kommt nächstes Jahr wieder. Im 4. Schuljahr können wir auch noch was lernen!“

„Die Musiker könnten eigentlich jeden Tag in der Schule unterrichtet, denn sie konnten wirklich gut erklären und waren sehr freundlich!“

Die Musiker hatten sich die Rose, die sie anschließend von Kindern überreicht bekamen, wirklich verdient. Weil es uns so gut gefallen hat, wollen wir die „Instrumente auf Achse“ nun jedes Jahr in unsere Schule einladen. Das werden wir im Kaschlupp beantragen.

 

Sie erreichen uns an Schultagen täglich von 7.30 - 15.00 Uhr

Telefon: 05231-926790

Email: bildungshaus-weerthschuleschule-detmold.LOESCHE_DIES.de

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